02.06.2026

Digitaler Euro: Carsten Lange und Christopher Gudat arbeiten in EZB-Workstream mit

Die DPS-Experten Carsten Lange und Christopher Gudat wurden für die Mitarbeit im Workstream „Implementation Specifications for ATMs and Payment Terminals“ (G5) des Digital-Euro-Programms der Europäischen Zentralbank (EZB) ausgewählt. Dort bringen sie ihre Expertise aus den Bereichen Zahlungsverkehr, Terminalmanagement und Self-Service-Technologien ein.

Der Workstream G5 unterstützt die Rulebook Development Group (RDG) bei der Entwicklung des Regelwerks für den Digitalen Euro. Sein Auftrag besteht darin, technische Spezifikationen für Geldautomaten und Zahlungsterminals zu erarbeiten und bestehende Standards für die künftige Nutzung der digitalen Variante des Euro weiterzuentwickeln.

Im Fokus stehen dabei unter anderem die Integration des Digitalen Euro in bestehende ATM- und Terminalinfrastrukturen, verschiedene Kommunikationstechnologien, Offline-Funktionen sowie die Wiederverwendung etablierter Standards. Die Ergebnisse des Workstreams fließen in die technischen Anforderungen und Implementierungsspezifikationen des künftigen Digital-Euro-Regelwerks ein.

Expertise aus Zahlungsverkehr und Self-Service-Technologien

Für DPS hat die Mitarbeit der beiden Experten eine besondere Bedeutung. Das Unternehmen verfügt mit seiner eCMS Suite über eine etablierte Plattform für das Management von Geldautomaten, Self-Service-Terminals und weiteren kundenorientierten Endgeräten. Die Erfahrungen aus zahlreichen Projekten im Umfeld von Zahlungsverkehr, Terminalsteuerung und Self-Service-Infrastrukturen bilden eine wichtige Grundlage für die Mitarbeit in der europäischen Expertengruppe.

„Der Digitale Euro wird nicht allein durch regulatorische Vorgaben geprägt. Entscheidend wird sein, wie sich die neuen Anforderungen in bestehende Infrastrukturen integrieren lassen und wie die Lösungen im Alltag von Banken, Händlern und Verbrauchern funktionieren“, sagt Carsten Lange, Partner bei DPS.

Christopher Gudat, Project Manager bei DPS, ergänzt: „Besonders spannend ist die Frage, wie bestehende Terminal- und Akzeptanzinfrastrukturen weiterentwickelt werden können, um neue digitale Zahlungsmittel effizient und nutzerfreundlich zu unterstützen. Genau hier werden in den kommenden Jahren wichtige Weichenstellungen für den europäischen Zahlungsverkehr erfolgen.“

Die Teilnahme basiert auf einem europaweiten Aufruf der EZB zur Mitarbeit in den verschiedenen Workstreams des Digital-Euro-Programms. Carsten Lange und Christopher Gudat wurden im Rahmen dieses Auswahlverfahrens für den Workstream G5 ausgewählt. DPS bedankt sich in diesem Zusammenhang für die Unterstützung durch den Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) sowie die European Savings and Retail Banking Group (ESBG).


Carsten Lange und Christopher Gudat

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